Samsung Galaxy S4 Sportarmband: Drei günstige Armbänder im Test, eine Empfehlung

Nachdem ich ja die letzten Wochen wieder etwas aktiver in Sachen Sport unterwegs bin, war es auch mal wieder Zeit sich das passende Equipment fürs Laufen zu besorgen.  Für mein iPhone hatte ich ja bereits mein Sportarmband vorgestellt, nun wurde es mal Zeit sich ein Samsung Galaxy S4 Sportarmband zu besorgen. Ich hab mir jetzt die große Recherche gespart und einfach bei Amazon drei unterschiedliche Sportarmbänder bestellt. Preislich fangen diese bei 4,99 EUR an und gehen hoch bis 18,99 EUR. Man sieht richtig teuer ist keins dieser Armbänder. 

Samsung Galaxy S4 Sportarmband – Die Auswahl

Das günstigste Samsung Galaxy S4 Sportarmband war das SAVFY Sportarmband für 4,99 EUR.

Das Samsung Galaxy S4 Sportarmband im Mid-Price Segment war das Bestwe Jogging Armband für 9,80EUR.

Das teuerste Samsung Galaxy S4 Sportarmband im Test war das ActionWrap Sportarmband von Vau für 18,99 EUR.

Das SAFVY Sportarmband

Ausstattung und Installation

Das SAVFY Sportarmband ist das günstigste Produkt im Test und wird von der Firma GMEX Trading aus England verschickt. Von der Passform ist es geeignet für Samsung Galaxy S4, aber auch für das S3. Die Vorderseite ist mit einer Klarsichtfolie ausgestattet. Das Neoprenmaterial soll insgesamt wasserdicht sein. Der Klettverschluss ist relativ einfach gehalten. Der Kopfhöreranschluss liegt oben frei, da es keine Einschubklappe gibt. Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass es einen Schlitz für Schlüssel bzw. einen Schlüssel gibt.

Die Installation war relativ unkompliziert. Der Schlitz für das Samsung Galaxy S4 ist ausreichend groß, dass man relativ einfach das Gerät einstecken kann. Mit einer Hülle bekommt man sein Smartphone da aber nicht rein, dafür ist der Schlitz dann doch zu eng. Auch das Herausnehmen verläuft ohne große Probleme.

Der Alltagstest

Im Alltag verhält sich das SAFVY Sportarmband wie zu erwarten. Der Klettverschluss ist einfach gehalten, aber doch recht knapp bemessen. Denke Leute mit sehr breiten Armen oder mit Jacke und Pullover könnten hier schon ein Problem bekommen. Es ist also eher für Indooraktivitäten mit kurzem Ärmeln geeignet. Ansonsten hält das Sportarmband recht solide nachdem man es festgemacht hat. Das Smartphone selber schaut oben etwas raus, da es auch keine extra Klappe gibt, die das Gerät von oben schützt. Ich hab immer das Gefühl, dass das Gerät jeden Moment rausfliegen kann, aber es hält dann doch irgendwie. Den Extremtest habe ich mich dann aber doch nicht getraut zu machen.

Die Kopfhörer lassen sich leicht einstöpseln, da ja die Oberseite offen ist.

In der Bedienung verläuft es gemischt. Die Folie funktioniert einwandfrei und lässt normale Displaynutzung zu. Die Lautstärkenregler kann man ebenfalls durch die Hülle durch einigermaßen nutzen. Bei der Entsperrtaste wird es dann aber doch etwas problematischer.

Der Schlitz für den Schlüssel ist hier nicht zu gebrauchen. Mein Hausschlüssel passt nicht rein und auch sonst sieht es damit eher zweifelhaft aus. Er liegt genau an der Kante und erzeugt nicht das Gefühl von Sicherheit, dass der Schlüssel hier halten wird, wenn man denn einen reinbekommt.

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Das Bestwe Jogging-Armband

Ausstattung und Installation

Das Bestwe Jogging Armband ist Produkttest preislich im Mittelfeld. Von der Passform ist es nur für das Samsung Galaxy S4 geeignet. Die Vorderseite ist mit einer Klarsichtfolie ausgestattet. Das Neoprenmaterial soll insgesamt wasserdicht sein. Der Klettverschluss ist mit Noppen ausgestattet, die für einen besseren Halt sorgen sollen. Für den Kopfhöreranschluss gibt es ein entsprechendes Loch in Einschubklappe oben und unten an der Hülle. Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass es einen Schlitz für Schlüssel bzw. einen Schlüssel gibt.

Die Installation war relativ unkompliziert. Der Schlitz für das Samsung Galaxy S4 ist ausreichend groß, dass man relativ einfach das Gerät einstecken kann. Selbst mit meinem Mumbi Bumper passt das S4 problemlos rein, ist aber nicht zu locker drin. Es gibt hier keine Probleme, dass der Bildschirm an der Folie kleben bleibt oder ähnliches. Das Herausnehmen verlief problemlos.

Der Alltagstest

Im Alltag verhält sich das Bestwe Jogging Armband erstaunlich gut. Der Klettverschluss lässt sehr viel Spielraum für dicke und dünne Arme, hält gleichzeitig aber sehr fest ohne großes Wackeln. Man hat für sein Smartphone hier einen festen Halt, kann aber immer noch flexibel das Armband drehen, wenn man doch mal was machen möchte. Das Samsung Galaxy S4 liegt ganz gemütlich in der Hülle und rutscht nicht hin und her.

In der Bedienung verläuft auch alles unproblematisch. Die Kopfhörer lassen sich leicht einstöpseln. Für die Tasten am Gerät gibt es keine extra Ausbuchtung oder Löcher, aber man kann sowohl die Hometaste, als auch die Sperr- oder Lautstärkenregler bedienen. Die Hülle ist dann doch so leicht biegsam, dass man problemlos durch die Hülle durch die Tasten drücken kann.

Der Schlitz für den Schlüssel ist leider für die Katz. Erstmal ist dieser so klein, dass da mein normaler Hausschlüssel nicht reinpasst. Hat man doch einen Schlüssel der passt, wird es ein Abenteuer für sich diesen da wieder rauszubekommen. So ganz geheuer ist mir die Sache auch nicht, da der Schlitz nicht an der Innenseite liegt, wie es sonst so üblich ist. Hier würde ich mich nicht trauen meinen Schlüssel rein zu tun und damit fleißig rum zu rennen.

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  • Bestwe3

Das Vau ActionWrap

Ausstattung und Installation

Das ActionWrap Sportarmband von Vau ist das teuerste Samsung Galaxy S4 Sportarmband im Test und sieht dem SAFVY Sportarmband verdammt ähnlich auf den ersten Blick. Von der Passform ist auch dieses nur für das Samsung Galaxy S4 geeignet.  Wie seine Vorgänger ist es mit einer Klarsichtfolie ausgestattet und besteht aus Neopren, was die für den entsprechenden Wasserschutz sorgen soll. Der Klettverschluss ist hier von der Länger vergleichbar mit dem vom Bestwe, sieht ansonsten aber aus wie der vom SAFVY Band. Insgesamt ist das Armband hier aber mehr gepolstert, was auch zu einem höheren Gewicht führt. Für die Kopfhörer gibt es oben in der Einschubklappe einen Schlitz  zum anschließen.

Die Installation war relativ einfach, allerdings hat das Gerät dann ganz schön an der Folie geklebt, was das Herausziehen dann entsprechend schwerer gemacht hat. Mit meiner Mumbi Bumberhülle habe ich hier ebenfalls keine Chance gehabt das Smartphone in die Hülle zu bekommen.

Der Alltagstest

Im Alltagstest hat man einen festen Sitz des Smartphones. Der Klettverschluss gibt hier genügend Spielraum auch für breitere Arme und Jacken / Pullover.

Die Bedienung des Displays läuft einwandfrei und am besten von allen hier getesten Sportarmbändern. Bei der Entsperrtaste und den Lautstärketasten sieht es das schon wieder anders aus. Es ist zwar prinzipiell möglich diese zu bedienen, aber richtig wohl und sicher habe ich mich da nicht gefüllt. Im Prinzip muss man die Tasten direkt an der Kante zwischen Sichtfolie und Hülle drücken. Beim Bestwe lief das dann aber irgendwie angenehmer.

Der Kopfhöreranschluss  ist auch gut zu erreichen, kann aber durchaus mal etwas verschoben sein, da hier alles doch recht press ist und die Einschubklappe entsprechend gespannt sein kann.

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Fazit

Es war mal interessant so drei unterschiedliche Produkte im direkten Vergleich zu sehen. Preislich liegen die Produkte nah beieinander, im Verhältnis macht es sich dann aber doch bemerkbar, wenn ein Gerät doppelt oder 4x so teuer ist.  Entsprechend fällt auch die relativ einfache Verarbeitung des SAFVY Sportamband auf. Das Actionwrap von Vau ist hier doch hochwertiger verarbeitet, was man gleich bemerkt.

Überzeugt hat mich am Ende aber das Bestwe Jogging Armband , da es zum einen solide verarbeitet ist, gleichzeitig aber das Maximum an Funktionalität für mich bietet. Insbesondere die Bedienung der Tasten war für mich hier ausschlaggebend. Da hatte ich hier einfach das beste Gefühl und mit 9,80 EUR ist es auch nicht unbedingt teuer.

Und wie sieht es bei dir aus? Selbst auch schon ein Samsung Galaxy S4 Sportarmband im Einsatz oder nutzt du doch lieber die Jacken / Hosentasche ? Über andere Vorschläge freue ich mich und werde evtl. hier noch das ein oder andere Armband für Smartphones testen.

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Baujahr 1982 in Darmstadt - von klein auf am Rechner und an der Konsole - E-Sports Vergangenheit - 5 Jahre Informatik Studium, 3,5 Jahre Informationsrecht - mittlerweile was seriöses studiert und verdinge mich als Leiter Lizenzmanagement bei einem Automobilzulieferer in Gelnhausen.

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