Babys mögen es auch mal deftig

Unsere kleine Amaja ist ja mittlerweile 5 Monate alt und freut sich wie Bolle über ihren ersten Zahn, der sich langsam aber sicher in den Vordergrund drückt. Das war für uns dann auch der passende Moment sich mal langsam Gedanken zu machen wie es mit der Ernährung weitergehen soll. Natürlich kann man auch problemlos bis 12 Monate sein Kind nur mit Muttermilch versorgen, aber es gibt ja Mütter, die sich durchaus auch wieder freuen Herr über ihren eigenen Körper zu sein mit all seinen Vorzügen und Lastern ala Kippen, Alkohol und Sport. Manche Leute sind ja etwas radikaler was den Wechsel von Flüssig- auf Festnahrung angeht. Wir gehen es da ganz entspannt und vorsichtig an. Muttermilch oder alternativ Milchpulver wird auch weiterhin das Hauptnahrungsmittel bleiben. Daran wird sich die nächsten Monate auch nichts ändern. Trotzdem soll dann von Tag zu Tag mehr Festnahrung dazukommen. Wobei man bei den breiartigen Dinger, die unsere Amaja zum Mampfen bekommt, nicht wirklich von Festnahrung sprechen kann.

Vorbereitungen für den ersten Brei

Im Idealfall kann das Kind schon sitzen. Unsere Amaja ist da noch nicht ganz so weit, arbeitet aber tagtäglich an ihrere Körperspannung und kann sich jetzt so halbwegs gerade halten. Es wartet zwar schon der Stokke Kindersitz, aber momentan muss sie es sich noch in unserer Chicco Hoopla Wippe gemütlich machen, die wir dann als Stuhlersatz einfach auf den Tisch stellen. Ansonsten sollte man nur noch schauen, dass man ein paar Lätzchen hat und der Spaß kann schon losgehen.

AmajaBrei (3)

Der erste Brei

Was ist der ideale Brei ? Da gibt es ja kontroverse Diskussionen in diversen Babyforen. Meine Frau wollte ja anfangs auch alles frisch zubereiten, am besten nur mit Bio-Obst und Gemüse. Das ging anfangs auch ganz gut, aber am Ende war es dann doch recht aufwändig den Brei immer frisch zuzubreiten. Das ein oder andere Babyglas aus dem Supermarkt oder der Drogerie helfen dann doch in hektischen Zeiten. Was die Qualität der Breie angeht, würde ich mir eh keine Illusionen machen. Mittlerweile habe ich den Überblickt verloren von irgendwelchen Bio / Alnatura Babybreien, die irgendwelche Belastungen hatten. Meiner Meinung nach ist das einfach ein generelles Problem von industriell gefertiger Nahrung und betrifft ja nicht nur Babykost.

Von der Geschmacksrichtung gab es anfangs Karotte, Süßkartoffel, Kürbis oder Pastinaten. Auch hier ist das rein Geschmackssache. Den Kindern ist das nämlich ziemlich egal, haupt es schmeckt nicht Baeehhhh. Um auf Nummer sicher zu gehen un die Sauerei auf ein Minimum zu reduzieren, sollte man immer schön mit kleinen Portionen starten. Nachdem unsere kleine Amaja nämlich langsam gierig wurde, hat sie dann immer größere Löffelportionen gefordert, was dann auch mal schnell nach hinten losgehen kann, wenn das Baby mitten beim Lutschen Sekundenschlaf hat und der Breis aus dem Mundwinkel rausläuft. 🙂

Unsere ersten Versuchen verliefen aber recht erfolgreich und die Kleine hat auch Spaß daran gehabt.

AmajaBrei (2)Was die Menge selber angeht, da sollte man einfach auf das Baby achten. Das Kind wird sich schon melden, wenn es keinen Hunger mehr hat. Meistens bleibt die Futterklappe dann einfach zu, wenn der Löffel angeflogen kommt. Man sollte auch keine Angst haben, wenn das Kind dann doch mal wieder einen Teil des Breis rausschiesst. Das wird nämlich jetzt verstärkt vorkommen an verschiedensten Körperöffnungen. ^_^  Hier sollte man nur aufpassen, dass das Kind sich nicht zu häufig übergibt, weil das dann doch schmerzhaft sein kann, durch die Magensäure in der Speiseröhre. In diesen Fällen lieber schön langsam und mit kleinen Portionen starten.

Fazit

Unsere ersten Versuche sind mittlerweile rum. Zum anfänglichen Mittagsbrei ist jetzt auch eine Portion Abendbrei dazugekommen, wo es dann eine Mischung aus Reisflocken und Obst auch mal was zu Naschen für die Kleine gibt. Wenn man zu Fertigbrei greift, sollte man hier nur darauf achten, dass hier kein Zucker drin ist. Die Kinder werden ja schon früh genug ihren ersten Zuckerschock bekommen, da muss man das ja nicht schon im ersten Jahr fördern.

Wie sieht es bei euch aus? Gibt es nur selbstgemachten Brei oder generell nur Gläser von Hipp & Co? Hat es euren Babys auf Anhieb geschmeckt oder war das ein Krampf?

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Baujahr 1982 in Darmstadt - von klein auf am Rechner und an der Konsole - E-Sports Vergangenheit - 5 Jahre Informatik Studium, 3,5 Jahre Informationsrecht - mittlerweile was seriöses studiert und verdinge mich als Leiter Lizenzmanagement bei einem Automobilzulieferer in Gelnhausen.

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3 Comments

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    Christian

    Mutti hat mir und meinem Zwillingsbruder damals selbst gemachte Quarkspeise mit Bananen gereicht. Wir lieben es heute noch.

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      Ioannis "Oberbula" Thomas

      Das Thema Quark und Kuhmilch werden wir wohl erst in einem halben Jahr anpacken. Kenne da auch niemanden aus meinem Umfeld, der da in den frühen Monaten gute Erfahrung mit gemacht hat. Daher landen Quark und Banane erstmal in meinem Magen und Amaja muss sich gedulden. 🙂

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    Christian

    Oh, natürlich. Wir zwei Buben waren schon älter und haben mit Bananen und Quark das selbstständige Essen gelernt. Wir sahen aus wie die Schweinchen, aber Mutti war sehr geduldig und hat uns machen lassen. Mein Bruder isst allerdings gelegentlich heute noch so 😉

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