2 Wochen mit Alexa: Amazon Echo Review + Gewinnspiel

Seit 2 Wochen etwa wohnt bei uns im Bad Alexa und begrüsst uns jeden Morgen mit Nachrichten, Wetterberichten und Musik. Hat sich die Investition von 120 EUR (180 EUR Normalpreis) wirklich gelohnt oder ist das eine weitere Spielerei, die demnächst wieder auf Ebay Kleinanzeigen verramscht wird ? Haupt Konkurrenzprodukt war hier unsere Bose SoundTouch 10 Box, die für die üblichen Bluetooth und WLAN Box steht, die man so in verschiedenen Haushalten im Einsatz hat.  In der Regel kosten auch halbwegs gescheite Bluetooth Boxen zwischen 100 – 200 EUR. Schauen wir mal was nach 2 Wochen beim Amazon Echo Review herausgekommen ist. An der Stelle noch der Hinweis, es gibt mal wieder was zu gewinnen. Mehr Infos dazu im Video bzw. am Ende des Texts.

Soundqualität

Überraschenderweise war die Qualität der der Amazon Echo Box doch nicht so schlecht wie ich dachte. Man hat auch bei hohen Lautstärken noch einen klaren Ton und selbst Bass bekommt man hier recht gut raus. Hier macht sich das Gewicht und die Größe der Box dann doch bemerkbar. Was die Lautstärke angeht, sollte man aber Stufe 6-7 nicht übersteigen, da ab dieser Stärke Alexa Probleme hat einen noch zu verstehen. Da muss an schon verdammt laut brüllen, wenn man Alexa per Sprachaktivierung starten möchten.

Die Alexa Smartfunktion

Amazon Echo wäre aber nicht Amazon Echo, wenn Amazon hier nicht mit Alexa einen kleinen persönlichen Assistenten eingebaut hätte. Alexa startet schon ganz gut. Die anderen Aktivierungswörter, die man in der Alexa App einstellen kann, funktionieren noch nicht ganz so zuverlässig, wobei es in den letzten 2 Wochen wohl ein Update gab, das die Erkennungsqualität verbessert hat. Ansonsten ist Alexa in seinem Funktionsumfang noch etwas eingeschränkt. Ja es gibt zwar Skills, die man nachinstallieren kann, aber einen vollwertigen Ersatz für einen Assistenten ist das noch nicht. Was immerhin gut funktioniert ist das Starten von Radiosendern, Musik von bestimmten Interpreten, aktuelle Termine abfragen und selbst neue Termin in seinen Kalender abspeichern.

Was momentan noch wirklich ein graus ist, ist unabhängiges Fragen zu bestimmten Themen. Manchmal hat Alexa zwar eine Antwort auf eine Frage, aber viel zu häufig kommt einfach nix raus oder ein „Ich habe diese Frage nicht verstanden.“. Auch das angepriesene Einkauf über Alexa steckt noch in den Kinderschuhen. In der Zeit, wo ich es geschafft habe eine Packung Windeln in den Warenkorb zu stecken, bin ich schon beim Rewe gewesen und habe mir diese dort selbst gekauft. Ich hoffe, dass sich hier noch etwas tut. Es geht mir weniger um das Einkaufen über Amazon, sondern die Möglichkeit eine kurze Preisabfrage zu stellen. Denke das ist so das gängigste Anwendungsbeispiel, das ich mir für die Nahe Zukunft vorstellen kann.

Ach ja einen Einkaufszettel kann man sich auch machen, der dann in der Alexa App gespeichert ist. Das ist insofern eine nette Idee, da die Frau Zuhause Dinge auf die Einkaufsliste spricht und Papa dann auf dem Nachhauseweg noch einen Blick in die Alexa App wirft, um zu sehen was auf der Liste gelandet ist. Das ist durchaus ein nettes Szenario, wobei man sich da echt erst umgewöhnen muss. 😉

Fazit

Mit Amazon Echo hat Amazon einen weiteren Versuch gestartet das Heim etwas smarter zu machen. Leider steckt die Krux im Detail, da viele Anwendungsbeispiele noch nicht so sauber ablaufen. Leider hat Alexa auch nach diversen Versuchen es nicht geschafft meine Tochter zu verstehen. Ok sie ist auch nur 2.5 Jahre alt, aber ich verstehe sie ja auch. So muss ich dann doch selbst die Musik starten. Immerhin haben wir jetzt im Bad ein smartes Radio, das sich einfach und unkompliziert steuern lässt. Viel mehr Erwartung würde ich momentan nicht in Amazon Echo stecken, da meiner Meinung nach der Mehrwert für die meisten Leute zu gering sein wird. Eine nette Spielerei ist es auf jeden Fall und für die 120 EUR, die ich dafür bezahlt habe, habe ich immerhin auch einen guten Bluetooth Lautsprecher erhalten. Für 180 EUR hätte ich mir die Anschaffung nochmal überlegt. Da bin ich von der Soundqualität mit meiner Bose SoundTouch 10 Box definitiv besser gefahren. Manchmal geht es aber auch einfach nur um den Nerd und G33k Faktor. 😉

Gewinnspiel

Zum Gewinnspiel müsst ihr nicht viel machen. Auf die Bulaland Facebook Seite gehen, diese Liken, diesen Artikel Liken und Kommentieren und schon landet ihr im Lostopf und gewinnt mit etwas Glück ein Bulaland Random Paket. Ausgelost wird sobald auf YouTube die 2 Mio Aufrufe erreicht sind.

About The Author

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Baujahr 1982 in Darmstadt - von klein auf am Rechner und an der Konsole - E-Sports Vergangenheit - 5 Jahre Informatik Studium, 3,5 Jahre Informationsrecht - mittlerweile was seriöses studiert und verdinge mich als Leiter Lizenzmanagement bei einem Automobilzulieferer in Gelnhausen.

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3 Comments

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    Alma

    Wir haben inzwischen 2 Amazon Echos in unserer Wohnung im Einsatz. Ein Echo Dot im Wohnzimmer der an der großen Anlage hängt und die andere ist die „große“, die haben wir in der Küche.

    Beide arbeiten in weiten teilen als eine Einheit. Ruft man Alexa reagiert die welche am nächsten steht bzw am besten hören kann.

    Was die Hausautomation angeht haben wir zum Beispiel 2 Lampen mit Netzstecker durch die Schaltbaren Dosen von TP-Link (z.B. HS 100) eingebunden. Das funktioniert wunderbar.

    Andere Systeme sind etwas kompilzierter und wenn man da einsteigt sollte man sich vorher überlegen was genau gesteuert werden soll in Zukunft und was auf keinen Fall. Bei den meisten weiterführenden Systemen ist nämlich eine Zentrale notwendig und da braut leider jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Und vorallem bietet nicht jeder Hersteller alles an. Das für mich sinnvollste System scheint das von Innogy zu sein. Hier gibt es Lichtschalter (um nicht unbedingt auf das System von Philips oder Osram angewiesen zu sein) und auch Raumthermostate für die Heizung usw. Allerdings wirds bei solchen Systemen dann wirklich teuer. Wenn man nicht gerade gehbehindert ist muss man ganz klar sehen das die Kosten in keinem Verhältnis zum nutzen stehen.

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      Ioannis "Oberbula" Thomas

      Hausautomation ist auf jeden Fall eine feine Sache. Spiele schon mit dem Gedanken mir ein paar TP-Link Teile zu besorgen, da ich mit TP-Link bisher generell gute Erfahrung gemacht habe. Momentan fehlen mir nur ehrlich gesagt die sinnvollen Einsatzmöglichkeiten. 😉

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    Ammar

    Ein wirklich tolles Gerät. Wir setzen es täglich ein, um Nachrichten, das Wetter und hauptsächlich Radio über Tunein zu hören. Genau das, was wir suchten. Natürlich kann Amazon hier noch einiges verbessern, aber das wird sicher noch kommen. Absolute Kaufempfehlung!!!

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