12 Tipps für ein erfolgreiches Bloggen mit WordPress – Teil 2

Wie ich gestern schon berichtet habe, bin ich seit neustem von Blogspot auf WordPress umgestiegen. Im ersten Teil meiner Serie zum Tipps für ein erfolgreiches Bloggen mit WordPress habe ich eher über Basics berichtet. Im Detail ging es um folgende Themen:

  • Der Umstieg von Blogger auf WordPress – Import von alten Artikeln
  • Aktivierung von Permalinks in WordPress
  • Related Posts unter einem Artikel anzeigen lassen
  • Facebook Like auf dem Blog einbauen

Im zweiten Teil werde ich jetzt über weitere nette Plugins Berichten, die das Leben mit WordPress vereinfachen.

More Tag / Teaser für  Posts in WordPress einsetzen

Langatmige Artikel zu schreiben macht Spaß, kann aber für den Leser etwas unübersichtlich erscheinen, wenn dieser versucht sich auf dem Blog zurecht zu finden. Deswegen sieht man auf den meisten Blogs auch nur einen kurzen Teaser / Ausschnitt aus dem jeweiligen Artikel. Möglich wird dies durch das sogenannte More Tag. Wenn sich das Thema und die Einleitung interessant anhört, hat der Leser dann die Möglichkeit über einen „Weiter“ oder „Mehr Lesen“ Button den kompletten Artikel zu lesen. Bei mir heißt das dann „Den ganzen Artikel lesen ->“ 🙂

Möchte man beim Schreiben eines Artikels den Teaser manuell  anpassen, so kann man mit ALT + UMSCHALT + T an der Stelle des Cursors einen manuellen Umbruch zwischen Teaser und ganzen Artikel erstellen. Alternativ kann man auch einfach den Button zwischen Link entfernen und Rechtschreibprüfung drücken. In der Regel wird dann ein Standardtext wie z.B. „More“ angezeigt. Dies ist abhängig vom jeweiligen Themen, welches man verwendet. Möchte man diesen Text dann ändern, muss man nun teilweise tief in den Code eingreifen und erstmal die passende Stelle finden. Wir machen es uns hier einfach und nutzen einfach ein Plugin.

Das Plugin, das ich einsetze, heißt Evermore und vereinfacht die Setzung der Trennung. Vielmehr wird der ganze Vorgang automatisiert und man erhält automatisch ab einer bestimmten Textlänge oder Anzahl von Paragraphen eine Teasertrennung.

Man kann hier einstellen nach welchem Absatz der Teaser enden soll und wie lange die Einleitung mindestens sein soll. Einfach ein wenig ausprobieren, dann findet man schon das passende Design für das eigene Blog. Jedenfalls muss man sich dann nicht mehr rumschlagen mit dem setzen von More Tags.

Google Adsense in WordPress einbauen

Ursprünglich habe ich auf Blogger angefangen zu bloggen, um die Funktionalität von Google Adsense auszuprobieren. Deswegen darf auch auf meinem neuen Blog Google Adsense nicht fehlen, immerhin ist Adsense weiterhin der einfachste Weg ein paar Euronen mit seinem Blog zu verdienen. Da Blogger ja ein Google Produkt ist, kann man dort Adsense direkt im Designmenü einbpacken. Bei WordPress muss man dafür auf eine Vielzahl von Plugins zurückgreifen. Ein Plugin, das hier durch seine Einfachheit herausgestochen hat, war Quick Adsense. Fügt man Quick Adsense in sein Blog ein, so hat man verschiedene Möglichkeiten seine Adsense Werbebanner einzublenden.

Zuerst kann man einstellen wieviele Adsense Einblendungen man pro Seite anzeigen möchte. Man muss hier aufpassen, da man ja laut der Google Nutzungsregeln max. 3 pro Seite einsetzen darf. Ansonsten kann man noch die Position der Werbebanner einstellen, Am Anfang oder Ende vom Text, in der Mitte, direkt nach einem Bild, u.s.w. . Zusätzlich kann man auch noch einstellen welche Werbebanner an dieser Stelle angezeigt werden sollen. Etwas weiter unten kann man nämlich genau einstellen welche Banner überhaupt angezeigt werden sollen.

 

Alles was man hier tun muss ist den entsprechenden Google Adsense Java Code aus seinem Google Adsense Konto zu kopieren und hier in die vorgesehenen Felder zu kopieren. Ich habe z.B. drei verschiedene Arten von Werbebanner, zwei eher knappe längliche und ein etwas größeres Feld für Bilder und ähnliches. Im Prinzip kann man auf der Google Adsense Seite hier rumexperimentieren. Hat man dann wie im Bild oben ein paar Werbebanner eingestellt werden diese dann automatisch auf dem Blog angezeigt. Unter Appearance kann man dann noch einstellen auf welchen Seiten die Werbung angezeigt wird und wann nicht. Evtl. möchte man ja z.B. sein Impressum werbefrei.

Ganz unten kann man auch noch Google Adsense für bestimmte Sidebar Widgets festlegen. Dazu komme ich aber gleich an anderer Stelle.

Java Skripte und anderen Code ins Blog einbauen

Früher war es sehr einfach Quellcode in ein Html zu schreiben. Mittlerweile ist dies nicht mehr ganz so einfach, wenn man sich mal betrachtet wieviele verschiedene Datein so ein WordPress Theme hat. Möchte man doch Code in sein Blog einbauen kann man das o.g. Plugin Quick Adsense mißbrauchen. An der Stelle, wo man den Google Adsense Code für die Sidebar Widgets eintragen soll, kann man auch komplett anderen Code eintragen. Ich habe dort z.B. meine Amazon Werbebanner und Suchfunktion eingetragen.

Mit einem Klick auf „Drag to Sidebar“ tauchen die jeweiligen Blöcke als Widgets unter Design -> Widgets auf. Dort kann man diese dann beliebig auf dem Block verschieben und so auf jeder beliebigen Position hinterlegen. Abhängig ist hier natürlich welches Theme man verwendet und welche Sidebars, Kopf- und Fußzeilen vorhanden sind. Wenn Blogger vorher eingesetzt hat, dann kennt man die Schieberei eigentlich ganz gut und wird schnell fündig.

Meta Tags in WordPress konfigurieren

Meta Tags waren früher schon nützlich um dem Internet Information über seine Seite mitzuteilen. Mittlerweile sind diese nicht mehr ganz so wichtig wie früher, aber selbst heute ist es eher von Vorteil als von Nachteil, wenn man Meta Tags auf seiner Seite einsetzt. Der Google Roboter, der das Netz durchforstet wirds einem Danken.

Bei den Meta Tags werden Informationen zur Seite hinterlegt. Wer ist der Author, wie heißt die Seite, was ist das Thema, was für Key Words beinhaltet die Seite, u.s.w. . In der Regel schreibt man dies in den Quellcode und dann bekommt das Internet diese Information auch mit. Ich benutze dafür das Plugin Add Meta Tags und mache es mir einfach.

Die Einstellungen sind eigentlich selbstsprechend. Meine Beispielkonfiguration sieht man oben im Screenshot. Das Add Meta Tag Plugin fügt diese Meta Tags dann einfach auf jeder Seite ein, damit Roboter und Internetcrawler auch wirklich alle Informationen finden.

Ob dann wirklich alles funktioniert hat, kann man dann unter http://www.seocentro.com/tools/search-engines/metatag-analyzer.html direkt einfach mal austesten. Dort erhält man dann auch Tipps und Tricks für seine Meta Tags.

Im letzten Teil …

Im letzten Teil der Serie werde ich noch ein paar Plugins für den fortgeschrittenen User vorstellen, die dann bestimmt auch auf Zustimmung treffen werden. Stay tuned 🙂

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Baujahr 1982 in Darmstadt – von klein auf am Rechner und an der Konsole – E-Sports Vergangenheit – 5 Jahre Informatik Studium, 3,5 Jahre Informationsrecht – mittlerweile was seriöses studiert und verdinge mich als Leiter Lizenzmanagement bei einem Automobilzulieferer in Gelnhausen.

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