12 Tipps für ein erfolgreiches Bloggen mit WordPress – Teil 1

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Nachdem ich jetzt von Blogger auf WordPress umgestiegen bin, haben sich mit dem neuen System natürlich auch gleich neue Probleme eröffnet, die eine entsprechende Recherche im Internet nötig gemacht haben. Gerade Umsteiger von Blogger / Blogspot auf WordPress werden sich wahrscheinlich hier an verschiedenen Stellen wiederfinden. Entsprechend gehe ich jetzt auch mal davon aus, dass der Leser hier schonmal eine lauffähige WordPress Version am Start hat. Für alle anderen Verweise ich gleich auf die offizielle WordPress Seite, da dort eigentlich eine recht einfache und gut beschriebene Installationsanleitung zu finden ist.

Der Umstieg von Blogger auf WordPress – Import von alten Artikeln

Wer von seinem alten Blog umziehen will, möchte in der Regel auch seinen alten Content mitnehmen. Man hat ja immerhin nicht zum Spaß stundenlang Artikel und Blogposts verfasst. In WordPress kann man dies relativ einfach machen. Unter Werkzeuge –> Daten importieren findet man ein entsprechendes Plugin, das einfach Blogger genannt wird.

Nutz man dieses Plugin wird eine Verbindung zum eigenen Google Account hergstellt, wo man anschließend die Anzahl der Posts und Kommentare angezeigt bekommt. Mit einem weiteren Klick kann man dann den Import starten. Die importierten Artikel landen dann automatisch im Artikelverzeichnis der WordPress Installation und sind dann sofort auf dem neuen Blog verfügbar inkl. Kommentare versteht sich. Nach dem Import kann man auch noch die Authoren zu den neuen Posts zuordnen. Da ich eh nur alleine unterwegs bin, war der Aufwand hier recht überschaubar. Tja und nun ist man auch schon fertig. Man hat also alle Einträge aus dem alten Blog importiert.

Aktivierung von Permalinks in WordPress

Auf vielen Blogratgebern wird empfohlen, dass man sprechende URLs für seine Artikel verwendet und nicht einfach nur mit einer ID die Artikel durchzählt. Suchmaschinen danken es einem, da dann gleich sehr viel mehr Relevanz zum entsprechenden Artikel hergestellt wird. Ist irgendwie logisch. Eine Seite die 10-Tipps-für-Wordpress-Umsteiger heißt, dann doch mehr aussagt als blogid?=20 oder so ähnlich. Möchte man auch die sprechenden URLs verwenden, muss man in seinen WordPress Optionen auf Einstellungen –> Permalinks gehen und dort das gewünschte Format einstellen.

Ich persönlich verwende hier nur eine Beschreibung zum Postnamen, der sich aus dem Artikelnamen automatisch erzeugt.  Andere nutzen eine erweiterte Darstellung mit Jahr, Monat und sogar Tag.  An dieser Stelle gleich ein Hinweis, sollte es auf dem eigenen Webspace irgendwie Probleme geben, muss man vor dem Format noch ein /index.php/ einsetzen. Das hat bei mir jegliche Probleme beseitigt, die ich mit meinen Permalinks hatte.

Tja und schon ist man eigentlich fertig. Neue Posts werden ab jetzt automatisch mit einer sprechenden URL angezeigt und man wird gleich sehr viel mehr Zugriffe darauf bekommen, wenn denn die URL wirklich aussagekräftig ist. 🙂

Related Posts unter einem Artikel anzeigen lassen

Auf meinem alten Blog hatte ich unter jedem Post von mir eine kurze Übersicht ähnlicher Artikel, die auch etwas mit dem Post zutun haben könnte. Gerade bei Serien über mehrere Artikel hinweg erhält der Leser so einen kurzen Überblick von evtl. ebenfalls interessanten Artikeln. Dadurch reduziert sich auch gleich die sogenannte Bounce Rate, bei der Besucher den aufgerufenen Artikel lesen und gleich die Homepage wieder verlassen.

Auf Blogger musste ich hier in den HTML Code eingreifen und dort an einer gewissen Stelle einen Code hinterlegen. WordPress macht es einem hier sehr viel einfacher. Man muss sich dafür nur das nötige Plugin herunterladen und davon gibt es bei WordPress diverse, vergleichbar mit der Vielfalt des Apple App Stores. 🙂 Ich verwende hierfür WordPress Related Posts, welches ich direkt von der WordPress Seite herunterladen konnte.

Nachdem man dieses per FTP oder per Plugin Install im WordPress installiert hat findet man unter Einstellung –> Related Posts die Einstellmöglichkeiten, um das Aussehen anzupassen.

Das sind meine Standardeinstellung, die bei mir unter jedem Post angezeigt werden. Sobald eine gewisse Relevanz zwischen zwei Artikeln besteht, werden diese dann unter dem entsprechenden Post angezeigt. Gibt es keine Relevanz zwischen den Einträgen kann man  unter „No Related Post Setting“ einstellen welche Artikel sonst angezeigt werden. Entweder zeigt man hier garkeine Post an oder den Post mit den meisten Kommentaren oder einfach nur ein zufälliger Post aus der eigenen Sammlung.

Wie man sieht kann man die Einstellungen auch weiter anpassen. Man sollte hier also ruhig ein wenig Experimentieren und die richtige Mischung für das eigene Blog herausfinden.

Facebook Like auf dem Blog einbauen

In Zeiten von Socialnetworks darf natürlich auch der Facebook Like Button nicht fehlen. Genau wie bei den Related Posts muss man hier nicht mehr im Code rumkritzeln, sondern kann sich einfach ein passendes Plugin herunterladen. Ich habe dafür *trommelwirbel* Facebook Like verwendet. Welch Überraschung nicht wahr? 🙂 Herunterladen kann man dies über die Seite des Entwicklers unter http://www.ahmedgeek.com/facebook-like-button-v5-0-major-update/.

Nach positiver Installation erhält man Links unten in seinem WordPress Menü einen Facebook Like Button über den man die Einstellungen zu seinem Like Button anpassen kann.


Wie man sieht hat man hier wieder eine Menge Einstellmöglichkeiten. Ich hab die Änderungen auf ein Minimum reduziert und nur in den General Settings eingestellt, dass der Like Button nur unter meinen Posts auftaucht und sonst nirgendswo. Man kann die Position aber auch beliebig ändern. Auch hier heißt die Devise, einfach ausprobieren. An dieser Stelle gleich noch den Hinweis, dass mit dem Facebook Like Button evtl. datenschutzrechtliche Probleme aufkommen könnten. Deswegen sollte man sicherheitshalber einen entsprechenden Disclaimer im Impressum aufnehmen. Am besten nutzt man hier den Disclaimer Generator von erecht24.de.

Im nächsten Teil…

Im nächsten Teil werde ich über weitere nützliche Plugins und Problemlöser berichten, die mir im Rahmen meiner ersten Schritte innerhalb WordPress aufgefallen sind. Also stay tuned.

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Baujahr 1982 in Darmstadt - von klein auf am Rechner und an der Konsole - E-Sports Vergangenheit - 5 Jahre Informatik Studium, 3,5 Jahre Informationsrecht - mittlerweile was seriöses studiert und verdinge mich als Leiter Lizenzmanagement bei einem Automobilzulieferer in Gelnhausen.

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1 Comment

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    Lasse

    Wahnsinns Artikel.Habe ein paar frische Gedankenanstoesse bekommen. Freue mich schon auf weitere Posts.

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